Entdecken Sie die Grundstücke von „Natur vernetzt“!

„Natur vernetzt“ hat Anfang Februar eine neue Plattform eingerichtet. Die Mitglieder der Gruppe „Privatpersonen“ wurden dazu eingeladen, Ihre Daten von der alten auf die neue Karte der aktuellen Plattform zu übernehmen.
Die alte Karte auf der Webseite von „Réseau Nature“ (nur auf Französisch verfügbar) zeigt weiterhin die Grundstücke von Bürgerkollektiven, Klein- und Großunternehmen und Vereinen an.

Kennzahlen
2661 Grundstücke mit einer Fläche von 927.11 Ha
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  • Ihr Grundstück
  • Grundstück im Labellisierungsprozess
  • Labellisiertes Grundstück
  • Bemerkenswertes Grundstück oder Gestaltungsmaßnahme
  • Botschafter•in Réseau Nature
  • Grundstück im Labellisierungsprozess (Adresse verborgen)
  • Labellisiertes Grundstück (Adresse verborgen)
  • Bemerkenswertes Grundstück oder Gestaltungsmaßnahme (Adresse verborgen)

Die Charta von „Natur vernetzt“

Menschliche Aktivitäten, die die natürliche Umwelt direkt verändern, sind auf dem zu „Natur vernetzt“ gehörenden Grundstück nicht gestattet. Diese Maßnahme erlaubt jedoch kleine Installationen, je nach ihrer Bedeutung und ihrem Einfluss auf die natürliche Umgebung (Aufstellung von Schildern, Schuppen, Wegen usw.).

Als zweitgrößte Ursache für das weltweite Artensterben verdienen die invasiven Arten, besonders die pflanzlichen, unsere Aufmerksamkeit. Grundstücke, die von solchen Pflanzen besiedelt sind, können „Natur vernetzt“ unter der Bedingung beitreten, dass diese invasiven Pflanzen mit natürlichen Mitteln eliminiert oder zumindest in Schach gehalten werden. Priorität hat hierbei der japanische Knöterich, die Himalaya-Basalmine sowie Pflanzen, die auf der schwarzen und grauen Liste stehen (Diese Listen stehen auf der englischen Website zur Verfügung und werden dort regelmäßig aktualisiert „Invasive Arten in Belgien“)

Diese sind besser an unser Klima und unsere Böden angepasst und sind damit resistenter als gartenbauliche Pflanzen. Sie haben sich zusammen mit der Fauna entwickelt und spenden Vögeln und Insekten somit Nahrung und Unterkunft. Im Gegenzug dazu sichert diese Fauna die Bestäubung der Pflanzen und die Verbreitung derer Samen. Heimische Obstbäume und Gemüse haben aber natürlich auch ihren Platz.

In dem Teil des Grundstücks, der „Natur vernetzt“ gewidmet ist, lässt der Bewohner der Natur die Möglichkeit sich im Laufe der Zeit frei zu entwickeln und nutzt angepasste Gartentechniken. Er bevorzugt die spontane Flora anstelle der ausgesäten. Vor allem wird er niemals Wildtiere einführen, denn diese werden den Garten von ganz allein aufsuchen, wenn er ihren Anforderungen entspricht. Das Einführen von Nützlingen für die ökologische Gartenarbeit (z. B. Marienkäfer oder Schwebfliegen) ist selbstverständlich erlaubt.

Während der Einsatz von Pestiziden durch Landwirte zurückgeht, ist der Einsatz durch Privatpersonen noch immer hoch. Diese Produkte sind nicht nur gesundheitsschädlich, sondern hinterlassen häufig auch umweltschädliche Rückstände. Darüber hinaus stören sie das natürliche Gleichgewicht der Umwelt, das oft ausreicht, um ein bestimmtes Ungleichgewicht, das beispielsweise durch den Befall von Parasiten verursacht wurde, langfristig wieder rückgängig zu machen. Wenn ein Eingriff wirklich notwendig ist, entscheiden wir uns für manuelle Techniken oder biologische Produkte.
Ich informiere mich hier über die Gesetzgebung zum Einsatz von Pestiziden Webseite von Adalia.